Über mich

Wer bin ich?

Ich heiße Dirk, einfach nur Dirk. Keine Zweit- oder Drittnamen. Auch keinen Spitznamen. Nur manchmal ruft mich jemand „Staudi“, eine mehr oder weniger charmante Verunglimpfung meines Nachnamens. Ich bin Jahrgang ´73, also ein Kind aus der Zeit der Schlaghosen, farbenfrohen Tapeten und Rimini-Urlaube. 1973 war aber auch das Jahr der Watergate-Affäre, der Ölkrise und des Militärputsches in Chile. Das hat mich damals aber noch nicht weiter interessiert.

Was mache ich so?

Mein richtiger Job hat so gar nichts mit Kochen zu tun. Da die Frage schon manchmal gestellt wurde: ich habe auch nicht den Kochberuf erlernt oder arbeite(te jemals) in der Gastronomie. Ich verdiene meine Brötchen in einem Unternehmen der Finanzbranche, bin aber auch kein Banker. Kochen und darüber schreiben ist mein Ausgleich, mein Hobby und privates Vergnügen.

Warum blogge ich?

Warum bloggt ein Mensch über das, was er kocht und isst?  Die Antworten auf diese Frage sind wohl so vielfältig wie es Foodblogger gibt. In meinem Fall gibt es hauptsächlich drei Gründe, die in der folgenden Reihenfolge auch Auslöser für die Bloggerei waren: 1) Ich könnte den ganzen Tag über Kochen und Essen reden, über Zutaten, über Aromen, über Zubereitungsarten, ohne Punkt und Komma. Die lieben Menschen in meinem Umfeld sind sehr geduldig und hören mir notgedrungen immer zu, aber doch bin ich feinfühlig genug zu erahnen, dass es sie nicht immer interessiert. Also brauchte ich ein anderes Ventil, eine Möglichkeit, all das zu teilen, was mich oft so brennend beschäftigt. Und nichts ist besser hierfür geeignet als die Foodblogosphäre: lauter Menschen, denen es genauso geht wie mir. 2) Ich koche seltenst das gleiche Gericht ein zweites Mal. Einmal deshalb, weil es ja sooo viele Gerichte gibt, die ich noch nie gekocht habe. Aber auch deshalb, weil ich vergesslich bin. Auch die Gerichte, die beim Verspeisen mit einem wohligen „das müssen wir unbedingt mal wieder machen“ kommentiert werden, fallen der Vergesslichtkeit zum Opfer, wenn… ja, wenn sie nicht aufgeschrieben werden. Für mich selbst, und für alle, die es interessiert, um irgendwann einmal wieder gekocht zu werden. 3) Alles, was mit dem Foodbloggen zu tun hat, macht mir riesigen Spaß: Das Kochen und Essen, das Fotografieren, die Bildbearbeitung, die Bastelei am Computer und das Schreiben. Nicht zuletzt aber all die tollen Menschen, die einem dabei begegnen und die einen dabei begleiten, einen motivieren und kritisieren. Mit denen man Spaß hat und von denen man lernt. Ein tolles Hobby, eine Leidenschaft.

Wo koche ich?

In einer viel zu kleinen, aber im letzten Jahr neu ausgestatteten Küche in einer kleinen, aber feinen Dreizimmerwohnung in Stuttgart im schönen Baden-Württemberg in Deutschland usw…

Wann koche und blogge ich?

Wann immer ich Zeit finde. Und von der gibt es leider viel zu wenig. Mein Zeitkonto ist immer im Minus. Foodbloggen nimmt immens Zeit in Anspruch. Die Gerichte wollen geplant, die Zutaten eingekauft, zubereitet und gekocht werden. Und wenn alle andere Menschen dann gemütlich essen würden, geht es beim Foodblogger erst richtig los. Das Essen in Szene setzen, das Licht einrichten, die Fotos machen, die Fotos bearbeiten und den Artikel schreiben. Bei mir gehen dafür Stunden drauf und ich habe noch keinen vernünftigen Weg gefunden, diesen Zeitbedarf zu minimieren. Und dann wollen ja noch all die anderen Foodblogs gelesen und kommentiert werden. Liebe Foodblogger-Freunde, falls ihr meine Kommentare vermisst: es tut mir unendlich leid, aber mir fehlt die Zeit. Ich lese mit Begeisterung eure Posts, aber nicht immer schaffe ich es auch, einen Kommentar zu hinterlassen. Bitte habt Nachsicht mit mir!