Kartoffel-Crostini mit geräuchertem Forellenfilet und Meerrettich-Espuma

Als Test eines Zwischengangs für das Geburtstagsmenü kommenden Sonntag gab es heute als Vorspeise zum Abendessen diese leckeren Häppchen. Und der Test war gelungen! Ich hätte liebend gerne auf das restliche Abendessen verzichtet, und hiervon noch zwei oder drei Portionen verdrückt. Frau Dorothee auch…

Kartoffel-Crostini mit geräuchertem Forellenfilet und Meerrettich-Espuma

Kartoffel-Crostini mit geräuchertem Forellenfilet und Meerrettich-Espuma

Die am Vortag gekochten und gepellten Kartoffeln (festkochende Sieglinde) habe ich in knapp ein Zentimeter dicke, möglichst große Scheiben geschnitten (kleine Kartoffeln eignen sich weniger; die kleinen Scheiben lassen sich nicht so gut belegen) und in großzügig Rapsöl auf beiden Seiten knusprig angebraten. Anschließend auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

In der Zwischenzeit einen halben Becher Creme frêche mit Mayonnaise und Sahnemeerrettich (beides aus der Tube für den Test; für Sonntag natürlich selbstgemachte Mayo, Sahne und frischgeriebener Meerrettich) verrührt, und mit Zitronensaft und etwas Salz würzig abgeschmeckt. Mit der Säure großzügig sein, da die Luft im Espuma das Ganze wieder ausgleicht.

Die Masse durch ein feines Sieb in die kleine Syphonflasche gegeben und diese mit einer Patrone aufgeladen. Dann ein Stück Forellenfilet etwas asymmetrisch auf die mit Salz und Pfeffer gewürzte Kartoffelscheibe gelegt, leicht seitlich mit dem Espuma getoppt und mit frisch gemahlenem schwarzen Malabar-Pfeffer und – weil keinen frischen Dill zuhause – mit Petersilie garniert.

Im Ergebnis war die knusprig-heiße Kartoffel, das würzig-rauchige Forellenfilet und der erfrischende Espuma eine unglaublich delikate Kombination. Ich werde das Ganze geschmacklich und optisch am Sonntag noch mit etwas Forellenrogen („Forellenkaviar“) ergänzen.

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4 Comments

  1. freudefinder 27. Juli 2012 Reply

    hier tun sich ja ganz neue Welten auf – ups, da muss ich öfter mal vorbei schauen – obwohl ich dann wohl anschließend in den Kühlschrank schaue – zu oft darf das auch nicht sein.

    • Author
      Dirk Staudenmaier 28. Juli 2012 Reply

      Du bist immer willkommen, zuerst hier rein und dann in deinen Kühlschrank zu schauen!

  2. Wolfgang 24. März 2013 Reply

    Das gefällt mir, ich glaube so etwas ähnliches werde ich für Ostern als Vorspeise machen

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